Fäkales CalprotectinEin wichtiges Instrument zur Differenzialdiagnose von Erkrankungen des unteren Gastrointestinaltrakts
In der klinischen Praxis stellt die Diagnose von Erkrankungen des unteren Gastrointestinaltrakts oft eine Herausforderung dar, da viele Krankheiten (wie z. B. entzündliche Darmerkrankungen, Reizdarmsyndrom und infektiöse Enteritis) überlappende Symptome aufweisen, was eine genaue Differenzierung allein anhand klinischer Manifestationen und Routineuntersuchungen erschwert.Fäkales Calprotectin (FC), ein nicht-invasiver, hochpotenter Biomarker, hat sich in den letzten Jahren als wertvoll für die Differentialdiagnose von Erkrankungen des unteren Gastrointestinaltrakts erwiesen und ist zu einem effektiven Instrument zur Unterstützung klinischer Entscheidungen geworden.
Was ist Fäkales Calprotectin?
Calprotectin Calprotectin ist ein Protein, das im Zytoplasma von Neutrophilen vorkommt. Bei einer Darmentzündung wandern Neutrophile zur Darmschleimhaut und setzen Calprotectin frei, was zu einem deutlichen Anstieg seiner Konzentration im Stuhl führt. Aufgrund seiner hohen Stabilität und einfachen Nachweisbarkeit spiegelt Calprotectin den Grad der Darmentzündung gut wider und hilft, zwischen chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) und nicht-entzündlichen Erkrankungen (z. B. Reizdarmsyndrom) zu unterscheiden.
Anwendungen in der Differentialdiagnose
- Unterscheidung zwischen chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) und Reizdarmsyndrom (RDS)
Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (CED, einschließlich Morbus Crohn und Colitis ulcerosa) sind chronisch-entzündliche Darmerkrankungen, während Reizdarmsyndrom (RDS) eine funktionelle Störung ohne organische Läsionen darstellt. Die fäkalen Calprotectin-Werte (FC-Werte) sind bei CED-Patienten häufig deutlich erhöht (oft über 100 µg/g), während sie bei RDS in der Regel im Normbereich liegen (unter 50 µg/g). Daher kann die FC-Bestimmung als Screening-Methode erster Wahl dienen, unnötige endoskopische Eingriffe reduzieren, die Kosten im Gesundheitswesen senken und die diagnostische Effizienz verbessern. - Beurteilung der Krankheitsaktivität bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen
Die FC-Werte korrelieren positiv mit der Krankheitsaktivität bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen. Die kontinuierliche Überwachung der FC-Werte hilft, die Wirksamkeit der Behandlung zu beurteilen und einen Rückfall vorherzusagen. Beispielsweise deutet ein Abfall der FC-Werte während der Behandlung auf eine kontrollierte Entzündung hin, während ein erneuter Anstieg ein Krankheitsrezidiv anzeigen und somit eine Anpassung der Behandlungsstrategien ermöglichen kann.
3. Differenzierung der infektiösen Enteritis von anderen entzündlichen Erkrankungen
Infektiöse Enteritis (z. B. bakterielle oder virale Enteritis) kann ebenfalls zu erhöhten FC-Werten führen, diese sind jedoch typischerweise niedriger als bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen und sinken mit Abklingen der Infektion rasch ab. Die dynamische Überwachung der FC-Werte hilft, vorübergehende Infektionen von chronisch-entzündlichen Erkrankungen zu unterscheiden.
4. Zusätzliches Screening auf Darmkrebs
Obwohl fäkales Calcitonin (FC) kein spezifischer Marker für Darmkrebs ist, gehen Darmtumoren häufig mit lokalen Entzündungsreaktionen einher, die zu einem leichten bis mäßigen Anstieg des FC-Spiegels führen. In Kombination mit anderen Untersuchungen (z. B. Koloskopie) kann FC zusätzliche diagnostische Erkenntnisse liefern.
Vorteile und Einschränkungen
Stuhl-Calprotectin-Test bietet Vorteile wie Nichtinvasivität, einfache Anwendung und niedrige Kosten und eignet sich daher sowohl für das Erstscreening als auch für die Langzeitüberwachung. Erhöhte Werte können jedochFäkalkal Diese Symptome sind nicht spezifisch für chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (CED) und können auch bei anderen Erkrankungen (wie Darminfektionen, Tumoren und durch nichtsteroidale Antirheumatika bedingter Enteropathie) auftreten. Daher ist eine umfassende Beurteilung anhand klinischer Manifestationen, endoskopischer Untersuchungen und bildgebender Verfahren erforderlich.
Abschluss
Fäkales Calprotectin Die Testung bildet eine wichtige Grundlage für die Differenzialdiagnose von Erkrankungen des unteren Gastrointestinaltrakts und hilft insbesondere dabei, chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (CED) von Reizdarmsyndrom (RDS) zu unterscheiden sowie Diagnose und Behandlung zu optimieren. Mit Fortschritten in der Testtechnologie und einer breiteren klinischen Anwendung,fäkales Calprotectin wird eine größere Rolle bei der Behandlung von Magen-Darm-Erkrankungen spielen und den Patienten eine genauere und effizientere Diagnose und Behandlung ermöglichen.
Durch wissenschaftliche Nutzungfäkales CalprotectinAls Instrument können wir die klinische Diagnostik verbessern und bei der Behandlung und dem Management von Erkrankungen des unteren Gastrointestinaltrakts helfen.
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Veröffentlichungsdatum: 02.09.2025







